Mit zwei Vierern beim Ruperti Pokal

Am Samstag, den 30.10.2021 war es für zehn Ruderinnen und Ruderer endlich wieder so weit: In Waging nahmen sie mit dem Ruperti Pokal an ihrer ersten Vereinsregatta seit Beginn der Pandemie teil. Obwohl in diesem Jahr kein richtiges Regattatraining stattfand, konnten zwei Boote gemeldet werden. Nach dem Motto „Dabei sein ist alles“ machten sich die beiden Teams bestens gelaunt mit ihren Booten auf in Richtung Sonnenaufgang und genossen das herrliche Alpenpanorama. Doch davon war in Waging erst mal nichts mehr zu spüren. Ein zäher Nebel verhinderte jegliche Sicht am und auf dem See, sodass der Start mehrmals nach hinten verschoben werden musste. Das lange Warten lohnte sich und die Herrschinger Sportlerinnen und Sportler begaben sich beim Auflösen des Nebels mit neun weiteren Booten auf die Strecke.

Ruderverein TSV Herrsching beim Ruperti Pokal 2021 in Waging

Für beide Boote gestaltete sich die Fahrt recht kurzweilig, sei es aufgrund von spannenden Überholmanövern oder Turbulenzen an den Bojen. Die Herrschingerinnen und Herrschinger gaben alles, setzten all ihre Kräfte ein und wurden schließlich mit ansprechenden Ergebnissen belohnt (gefahrene Zeit/Zeit nach Welser-System):

Herrsching 1: 1:26:36 /1:19:17 (Holger Roßner, Veit Eitner, Benedikt Haack, Andrea Faganello, Steuerfrau: Andrea Spindler)

Herrsching 2: 1:29:10/1:23:56 (Patric Reif, Miguelle Neves, Carl Thiele, Kaati Engelhardt, Steuermann: Martin Wirries)

Die Zeiten reichten für Platz sechs und acht und führten zu einem vierten von acht Plätzen in der Teamwertung.

Mit diesem Ergebnis waren die Teilnehmenden mehr als zufrieden und überglücklich, endlich wieder oder endlich zum ersten Mal Regatta-Luft geschnappt zu haben. Ein großer Dank geht nicht nur an Holger, der den Hänger tapfer über die A8 gezogen hat, sondern auch an Marion Hofmann, die sich als Ersatz angeboten und dem Team während der ganzen Regatta treu zur Seite gestanden hat. Es bleibt zu hoffen, dass das Regattaleben im nächsten Jahr wieder weiter aufblühen wird. Es ist immer wieder ein intensives und beschwingendes Teamerlebnis für alle Beteiligten.

Fotos: Kaati Engelhardt