Die traditionelle Mairundfahrt der Rudersparte des TSV Herrsching hat auch in diesem Jahr wieder gezeigt, was den Rudersport ausmacht: Bewegung in der Natur, gemeinsames Erleben und eine starke Gemeinschaft über Vereinsgrenzen hinweg.
Unter der Organisation von Wanderruderwart Thomas Gorlewitz gingen am 1. Mai insgesamt zehn Boote aufs Wasser.
Die Ruderinnen und Ruderer kamen neben dem TSV Herrsching aus Vereinen der Region, darunter der Tutzinger Ruderverein (TRV), der Münchner Ruder-Club von 1880 (MRC), der Ruderverein am Tegernsee (RVAT) sowie die Schondorfer „Wilde Woge“. Ergänzt wurde das Teilnehmerfeld durch einen Gast vom Ruderclub Kufstein.
Mit Teilnehmenden aus insgesamt sechs Vereinen erhielt die Veranstaltung so einen besonders offenen und verbindenden Charakter.
Das Konzept der bunt gemischten Bootsbesatzungen ging voll auf. Sportlerinnen und Sportler aus unterschiedlichen Vereinen saßen gemeinsam im Boot, lernten sich kennen und wuchsen schnell als Teams zusammen. Genau dieses Miteinander war das Ziel der Wanderfahrt und wurde auf dem Wasser spürbar gelebt.
Der Start erfolgte früh morgens am TSVH-Bootshaus in Wartaweil. Nach einer kurzen Ansprache und der Obleutebesprechung durch Thomas Gorlewitz wurde die geplante Route angepasst. Aufgrund der angesagten Windverhältnisse entschied man sich gegen eine komplette Seeumrundung und stattdessen für eine Strecke nach Norden in Richtung Stegen. Dabei wurde möglichst ufernah gerudert, um Wind und Wellen gut kontrollieren zu können.
Die Entscheidung erwies sich als genau richtig. Bei bestem Wetter mit strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel erreichten die Boote den Strand bei Stegen, wo neben dem Seehaus Schreyegg eine entspannte Mittagspause eingelegt wurde. Zeit zum Durchatmen, Austauschen und Genießen der besonderen Atmosphäre am See.
Am Nachmittag frischte der Wind etwas auf, doch die Bedingungen blieben weiterhin gut ruderbar. Die Rückfahrt durch die Herrschinger Bucht verlangte noch einmal Konzentration und sauberes Zusammenspiel in den Booten, bevor alle Mannschaften wieder sicher in Wartaweil anlegten.
Den traditionellen Höhepunkt bildete im Anschluss das gemeinsame Beisammensein am Bootshaus. Auf der Terrasse wurde gegrillt, dazu gab es ein vielfältiges Salatbuffet und viele gute Gespräche. Auch einige Gäste, die nicht auf dem Wasser dabei waren, stießen noch zur geselligen Runde dazu.
Spartenleiter Benedikt Haack nutzte den Anlass, um sich bei allen Helferinnen und Helfern zu bedanken, die mit Vorbereitung, Grill und Buffet zum Gelingen des Tages beigetragen haben. Ebenso galt sein Dank den zahlreichen Gästen aus den befreundeten Vereinen.
Die Mairundfahrt 2026 bleibt damit nicht nur als sportliche Ausfahrt in Erinnerung, sondern vor allem als gelungener Tag der Gemeinschaft auf und neben dem Wasser.
Text und Bilder: Benedikt Haack













