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Bayerisches Wanderrudertreffen 2017: Mehr wandern als rudern – aber in bester Stimmung

Starker Wind und dann noch Regen: Das Bayerische Wanderrudertreffen 2017 in Herrsching fiel regelrecht ins Wasser. Wir waren vorbereitet und unterhielten unsere Gäste mit einem vielfältigen Schlechtwetter-Programm. Die gute Laune aller Teilnehmer und viele gemeinsame Aktivitäten machten das Wochenende zu einem bleibenden Erlebnis.

Rund 60 Ruderinnen und Ruderer aus 18 Clubs und Vereinen waren am 30. Juni bis zum 2. Juli zum Bayerischen Wanderrudertreffen nach Herrsching gekommen. Rahmen des ebenso genussvollen wie harmonischen Wochenendes waren unser Bootshaus und das Gelände, auf dem selbst die vom bayerischen Wanderruderwart Ludwig Büttner aus Miltenberg antransportierte Barke Platz fand. Doch dann das: Sowohl am Samstag als auch am Sonntag mussten die geplanten Ruderausflüge auf dem Ammersee ausfallen. Starker Wind und am Sonntag zusätzlich Regen verdarben nicht nur den Spaß am Rudern, sondern bewogen uns aus Sicherheitsgründen, die rund 35 km lange Seeumrundung abzusagen.

Dabei hatte am Freitag Abend alles noch gepasst: Nach einem herzlichen Willkommen von Günter Weimer und seinem großen Helferteam genossen die Anreisenden den Sektempfang bei gutem Wetter. Bis spät in den Abend wurde im Freien gegrillt und gemütlich zusammengesessen. Am Samstag lachte weiterhin die Sonne, doch kam starker Westwind auf (Windstärke 4 - 5 bft), so dass weder die geplante Seeumrundung noch kürzere Ruderstrecken möglich waren. Am Sonntag kamen zum Wind noch Kälte und Regen hinzu.

 

Also starteten wir unser sorgfältig vorbereitetes Schlechtwetter-Programm: Am Samstag hatten die Gäste die Wahl zwischen einer wunderschönen 20 km-Wanderung durch Wald und Wiese über Gut Kerschlach nach Andechs, dem Besuch des Buchheim-Museums in Bernried/ Starnberger See oder individuellen Ausflügen in die Umgebung des Fünfseenlands oder nach München. Einige Ruderer folgten der Einladung des Tutzinger Ruderclubs, in der Landabdeckung auf der Westseite des Starnberger Sees zu rudern. Sie hatten auch dort mit hohen Wellen zu kämpfen. Am Spätnachmittag trafen sich dann alle Ausflugsgruppen zum zünftigen Beisammensein im Kloster Andechs, um anschließend den Abend am Bootshaus in Herrsching ausklingen zu lassen.
Am Sonntag musste die geplante Seeüberquerung wetterbedingt abgesagt werden. Der Weg zum Ausflugsziel Künstlerhaus Gasteiger in Holzhausen wurde mit Autos zurückgelegt. Zwei Vierer machten sich in Motorbootbegleitung doch zu einer kurzen Rudertour auf – wenn man doch schon mal am Ammersee ist – und wurden klatschnass, aber glücklich. Als wir unsere Gäste am Sonntag Nachmittag verabschiedeten, war klar: Es war denkwürdig, das Bayerische Wanderrudertreffen 2017. Auch wenn das Treffen rudersportlich nicht den Planungen und Vorstellungen entsprach, ist es uns durch die vielen gemeinsamen Unternehmungen gelungen, mit den Teilnehmern Kontakte und Gemeinschaft im besten Sinn zu pflegen.

Photos: Friedrike Hellerer
Text: Angelika Keller

Langstrecken-Regatta Herrschinger Triangel: mehr als hundert Ruderbegeisterte am Ammersee

Zum vierten Mal hat der TSV Herrsching zur Regatta eingeladen: Am Sonntag, 21. Mai, fand bei schönem Wetter und mäßigem Wind der jährliche „Herrschinger Triangel“ statt. Die sechs Kilometer lange Strecke verlief im Dreieck durch die Herrschinger Bucht. Der Herrschinger Triangel ist Teil des so genannten „Voralpen-Vierer“, den vier südbayerische Vereine jedes Jahr ausschreiben: Der PSV Mühldorf mit dem Rudersportclub Rosenheim (10 km), der Ruder Club am Lech Kaufering (Welfenregatta über 6 km), der TSV Herrsching Ruderabteilung (Triangel 6 km) und der Ruderverein Prien am Chiemsee von 1990 (Prienathon 12 km). Über die verschiedenen Langstrecken wird eine gemeinsame Wertung durchgeführt.

Gemeldet waren 23 gemischte Mannschaften, darunter drei Jugendteams. Vor dem fliegenden Start in zwei Blöcken war die ca. 1,5 km lange Strecke vom Bootshaus der Herrschinger Wassersportler in die Bucht zurückzulegen. Der Sammelraum der Vierer-C-Gig-Boote mit Steuermann lag wie die Start- und Ziellinie attraktiv in Höhe des Kurparks. Zuschauer konnten somit die Regatta gut verfolgen. Der Kurpark liegt direkt neben dem Dampfersteg. Es ist immer wieder eine besondere Herausforderung, die Startzeiten der Langstreckenregatta so an den Dampfer-Fahrplan anzupassen, dass sich die Ruderer und die Dampfer möglichst nicht kreuzen.

Die insgesamt 115 Ruderinnen und Ruderer kamen aus Vereinen und Clubs vom Forggensee, aus Kaufering, Mühldorf, Prien am Chiemsee, Riederau/ Dießen, Rosenheim, Schondorf und Vilshofen. Die Boote ruderten zunächst zwei Kilometer in Richtung Süden, wendeten an der ersten Boje und peilten die zweite Boje im Nordwesten an. Dort erfolgte die zweite Wende, um wieder Kurs zu nehmen auf den Start-/ Zielpunkt in Höhe des Kurparks. Bei der Jugend belegte RV Prien-3 den ersten Platz mit 00:25:04 vor den Mannschaften des RSC Rosenheim-3 (00:25:26) und SC Riederau Jugend-1(00:29:45). Bei den Masters gelangte der RCLK Ruderklub am Lech Kaufering-1 als schnellstes Boot nach 00:23:53 ans Ziel. Die ersten drei Plätze nach Welser-Bewertungssystem belegten RSC Rosenheim-1(berechnete Zeit 00:21:51) vor dem RCLK Ruderklub am Lech Kaufering-1 (berechnete Zeit 00:21:52) und dem TSV Herrsching-3 (berechnete Zeit 00:22:05).

Bei leckeren Salaten, Steak und Wurst vom Grill sowie Kaffee und Kuchen feierten die Herrschinger und ihre Gäste das gelungene Sportereignis bei herrlichem Wetter bis in den Nachmittag. Das nächste sportliche Highlight am Ammersee steht schon kurz bevor: Vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 ist der TSV Herrsching Gastgeber des bayerischen Wanderrudertreffens (www.wassersport-herrsching.de).

Österreichische Meisterschaft in Rohrspitz/Bodensee

Georg fuhr zu Pfingsten nach Rohrspitz/Bregenz an den Bodensee, um an den Österreichischen Meisterschaften teilzunehmen. 25 Boote aus Deutschland, Österreich und der Schweiz segelten 6 Wettfahrten bei überwiegend schwachen bis mittleren Winden mit denen Georg sehr gut zu Recht gekommen ist. Eine Wettfahrt konnte er gewinnen und in zwei weiteren Wettfahrten wurde er zweiter.

Endergebnis: Georg Reutter Punkte: 18 Platz: 2

Segeln

Opti Trophy B Utting/Ammersee

Auch unsere jüngsten Segler wollten ihre ersten Erfahrungen im Regattasport sammeln, deshalb haben sich Anna Stieglmaier, Marius Wollstadt sowie Aaron Göksaltik zur Opti Trophy Regatta angemeldet, die am 6./7. Juni vom Augsburger Segler Club ausgerichtet und vor Utting auf dem Ammersee ausgetragen wurde.
Am Start befanden sich 32 Opti Segler. Von den geplanten 5 Wettfahrten konnten aufgrund schwacher Winde von 1 -2 Bft aus NNO nur drei Rennen bei sonnigem Wetter ausgetragen werden. Anna konnte einen Platz im Mittelfeld belegen während Aaron und Marius, der erst seit wenigen Wochen bei uns Mitglied ist, sich mit hinteren Plätzen zufrieden geben mussten.

Endergebnis:
Anna Stieglmaier Punkte: 40 Platz: 14
Aaron Göksaltik Punkte: 89 Platz: 30
Marius Wollstadt Punkte: 97 Platz: 31

Opti Tropy B

Internationale Deutsche Bestenermittlung in Maurach/Achensee

Der beste deutsche A-Cat Segler wurde am Wochenende vom 5. bis 7. Juni ausgesegelt. Angemeldet hatten sich 37 Segler aus 5 Nationen, unter ihnen auch Georg und Norbert. Obwohl keine Informationen von den Wetterbedingungen vorliegen, konnten offensichtlich alle vorgesehenen Wettfahrten gesegelt werden. Mit einem Streichresultat wurde Bob Baier vom SCFF bester deutscher A-Cat Segler mit 10 Punkten und somit Gewinner dieser Regatta.

Endergebnis:
Norbert Bauer Punkte: 63 Platz: 11
Georg Reutter Punkte: 72 Platz: 14

Vereinsmeisterschaft Segeln II

Zunächst begann der zweite Abschnitt der Vereinsregatta mit einer Überraschung, denn es durfte ein neues Segelboot getauft werden. Gestiftet wurde der Abteilung eine Gipsy Star von Herrn Geisler, der das Segeln nun aufgegeben und zuvor selber lange gesegelt hatte. Martin erinnerte in seiner Ansprache an Vorstellungen und Intensionen des Spenders, der leider nicht anwesend sein konnte, und taufte das Boot auf den Namen „D’Geisler“ verbunden mit dem Wunsch „Allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“.
Anschließend wurde bei konstantem Wind um 2 – 3 Beaufort und Sonnenschein die 2te Wettfahrt zur Vereinsmeisterschaft ausgetragen. Die zuvor getaufte Gipsy Star wurde gleich zur Regatta eingesetzt und konnte beweisen was in ihr steckt..
Es traten dieses Mal 11 Mitglieder in 5 unterschiedlichen Bootsklassen an. Zu segeln war ein Dreieckskurs, der 4mal zu umfahren war. Die Opti-Segler mussten den gleichen Kurs allerdings nur 2mal segeln.
Wie schon in der ersten Wettfahrt, war wieder Hans Jörg mit seiner HC 16 in einer gesegelten Zeit von 36:51 min schnellstes Boot. Auch Bernd mit seinem Laser konnte sein Ergebnis wiederholen, denn er gewann nach berechneter Zeit die Wettfahrt in 37:53 min.

Die Gesamtwertung zeichnete ein etwas anderes Bild. Obwohl in beiden Wettfahrten insgesamt 16 Segler antraten, kamen nur 6 Segler in die Wertung, denn alle anderen starteten entweder nur in einer Wettfahrt oder sie gaben wegen zu wenig Wind auf. Vereinsmeister wurde mit 2 Punkten Bernd, dem Gewinner beider Wettfahrten, vor Richard, mit 6 Punkten.

Die vollständigen Ergebnisse der Gesamtwertung und der 2ten Wettfahrt sind aus den nachstehenden Tabellen zu entnehmen.

Wie üblich, gab es zum Abschluss eine Siegerehrung, bei ebenfalls für das leibliche Wohl gesorgt wurde. Es endete mit dem Dank an die Wettfahrtleitung einschließlich aller Helfer und Beteiligten. für den reibungslosen Ablauf dieser schönen Veranstaltung.